Spotify Premium kostet in Deutschland ungefähr so viel wie Apple Music, YouTube Music, Tidal, Deezer und Amazon Music Unlimited. Der Wechsel allein spart also kaum etwas. Die größeren Ersparnisse sind strukturell: Apple Music steckt in Apple One, YouTube Music in YouTube Premium, Amazon Music ist für Prime-Mitglieder günstiger, und der Familientarif jedes Anbieters kostet pro Kopf weniger als zwei Einzeltarife. Ihre Playlists ziehen in Minuten mit einer Transfer-App um, der Wechsel kostet also nur einen Nachmittag.
| Dienst | Einstiegspreis | Abrechnung | Pro Jahr |
|---|---|---|---|
| Spotify | $11.99 | monatlich | $144 |
| Apple Music | $10.99 | monatlich | $132 |
| YouTube Music | $10.99 | monatlich | $132 |
| Tidal | $10.99 | monatlich | $132 |
| Deezer | $10.99 | monatlich | $132 |
| Amazon Music Unlimited | $10.99 | monatlich | $132 |
Preise der Standardtarife in US-Dollar, geprüft am 9. September 2026. Lokale Preise und Tarife weichen ab; die Links führen zu den aktuellen Preisseiten.
Lossless und räumliches Audio ohne Aufpreis, enge Verzahnung mit iPhone, Watch und HomePod, und enthalten im Apple-One-Paket zusammen mit iCloud+ und TV+. Zahlt Ihr Haushalt ohnehin für iCloud-Speicher, kann Apple One Apple Music im Vergleich zum getrennten Bezahlen fast kostenlos machen. Verzicht: keine kostenlose Stufe, und die algorithmischen Playlists liegen einen Schritt hinter Spotify.
Wer YouTube Premium bezahlt, hat YouTube Music Premium bereits und sollte Spotify heute kündigen. Einzeln kostet YouTube Music ungefähr so viel wie die anderen und hat einen einzigartigen Vorteil: der gesamte YouTube-Katalog an Live-Versionen, Coverversionen und unveröffentlichten Tracks steckt darin. Die kostenlose Stufe spielt auf Wunsch einzelne Titel mit Werbung, was Spotify Free auf dem Handy nicht tut.
Prime-Mitglieder zahlen für Unlimited weniger, und mit einfachem Prime gibt es eine begrenzte, nur zufällig abspielbare Bibliothek gratis. Katalog und Qualität sind mit den anderen vergleichbar, die Apps etwas sperriger. Passt zu Prime-Haushalten, die den günstigsten Volldienst wollen.
Tidal hat sich mit Hi-Fi-Audio einen Namen gemacht und zahlt Künstlern pro Stream mehr; preislich liegt es inzwischen wie alle anderen. Deezer hat eine solide kostenlose Stufe und den Empfehlungsfeed Flow. Beide sind vollwertige Ersatzlösungen; günstiger als der Rest ist im Standardtarif keiner von beiden.
Spotify Free bedeutet auf dem Handy Werbung, für die meisten Playlists nur Zufallswiedergabe und keine Downloads; am Computer spielt es auf Wunsch mit Werbung. YouTube Music kostenlos spielt alles auf Wunsch mit Werbung, hört aber auf, wenn der Bildschirm sperrt. Deezer kostenlos ähnelt Spotify. Amazon Music mit Prime spielt einen großen, aber begrenzten Katalog im Zufallsmodus. Keine davon ist Premium, und alle reichen zum Nebenbeihören. Wer meist dieselben Playlists in der Küche laufen lässt, sollte einen Monat auf Free testen, bevor er irgendwem Geld gibt.
Das ist der Teil, der Menschen bei Spotify hält, und er dauert etwa zehn Minuten. Transferdienste wie SongShift (iPhone), Soundiiz und TuneMyMusic verbinden sich mit beiden Konten und kopieren Playlists, Lieblingssongs und Alben. Die kostenlosen Versionen schaffen ein paar Playlists auf einmal, die bezahlten alles für ein paar Euro. Eine Handvoll Titel passt wegen Katalogunterschieden nicht; das Werkzeug listet sie auf, damit Sie nachhelfen können.
Danach Spotify am Tag vor dem Verlängerungsdatum kündigen: Spotify Premium kündigen. Ihre Spotify-Playlists bleiben im Free-Konto, es geht also nichts verloren, falls der neue Dienst enttäuscht.
In den Standardtarifen liegen Apple Music, YouTube Music, Tidal, Deezer und Amazon Music Unlimited alle etwa auf Spotify-Niveau. Wirklich günstig wird es strukturell: YouTube Music in YouTube Premium, Apple Music in Apple One, der Prime-Rabatt bei Amazon Music sowie Familien- oder Studententarife bei jedem Anbieter.
Im Einzeltarif liegen sie nah beieinander, und deutlich günstiger wird es, wenn Sie ohnehin für iCloud oder Apple TV+ zahlen, weil Apple One sie bündelt. Apple Music enthält zudem verlustfreies Audio ohne Aufpreis.
Ja. Transfer-Tools wie SongShift, Soundiiz und TuneMyMusic kopieren Playlists, Lieblingssongs und Alben in Minuten zwischen Diensten. Ein paar Titel passen nicht; die Tools zeigen Ihnen welche.
Ja. YouTube Premium enthält YouTube Music Premium ohne Aufpreis. Wer YouTube Premium und Spotify bezahlt, bezahlt zwei Musikdienste.
Zum Nebenbeihören am Computer ja: dort spielt es auf Wunsch mit Werbung. Auf dem Handy sind die meisten Playlists nur zufällig abspielbar und Downloads fehlen, und genau daran scheitern die meisten.
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SubLess im App Store ladenSchritte geprüft am 9. September 2026. Menüs ändern sich gelegentlich; sieht etwas anders aus, ist die oben verlinkte offizielle Seite immer aktuell.
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